Zwischen Glyptothek, den Staatlichen Antikensammlungen und den Propyläen ist der Königsplatz am Sonntag zur größten Bewegungsfläche der Stadt geworden: Rund 50.000 Besucher*innen kamen zum Münchner Sportfestival und konnten dort rund 80 traditionelle, neue und inklusive Sportangebote von mehr als 50 Sportvereinen und Anbietern ausprobieren. Bereits zum 15. Mal hatte das Referat für Bildung und Sport zu dem beliebten Mitmachtag eingeladen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Oberbürgermeister Dominik Krause gemeinsam mit vier Goldmedaillen-Gewinnerinnen.
„München ist eine Sportstadt – offen, aktiv und voller Begeisterung„, sagte Oberbürgermeister Dominik Krause. „Es war für mich ein besonderer Moment, mit den Spitzensportlerinnen auf der Bühne zu stehen. Auf dem Königsplatz, inmitten tausender sportbegeisterter Menschen, spürt man sofort diese unglaubliche Energie: Menschen, die gemeinsam Neues ausprobieren wollen, Vereine, die mit Leidenschaft ihre Angebote vorstellen und Interessierten Tipps geben, und Athlet*innen, die andere inspirieren.
Dieses Festival zeigt, warum München eine echte Sportstadt ist. Sport findet hier nicht nur in Hallen und Stadien statt, sondern mitten in unserer Stadtgesellschaft. Ich setze mich weiterhin mit ganzer Kraft und Leidenschaft dafür ein, die Olympischen und Paralympischen Spiele nach München zu holen. Denn München ist bereit, mit hervorragenden Vereinen, engagierten Sportler*innen und Menschen, die Lust darauf haben, gemeinsam Großes zu erleben und ein neues Kapitel für den Sport in unserer Stadt zu schreiben.“

Sportfestival auf dem Königsplatz am 05.07.2026 (©Foto: Ingrid Grossmann)
Vereine im Mittelpunkt
Das Münchner Sportfestival gab den Vereinen die Möglichkeit, ihre Angebote einem breiten Publikum zu präsentieren und neue Mitglieder zu gewinnen. Tausende Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, unkompliziert und unverbindlich erste Erfahrungen zu sammeln, vom ersten Ballkontakt bis zur sportlichen Herausforderung.
Die Bandbreite reichte dabei von Klassikern bis zu ausgefallenen Trend- und Randsportarten. Wer wollte, konnte sich an Kletterwand und Hochseilgarten versuchen, auf Slackline und Trickline balancieren, beim Pickleball, Crossminton oder Floorball den Schläger schwingen oder sich beim Skimboarding, auf dem Trampolin und im Ninja-Parcours austoben.
Auch Disc Golf, Bogenschießen, Judo, Cricket, Streetsoccer, Schach, Breakdance sowie Kopfballtischtennis (Headis) und historische Kampfkünste standen zum Ausprobieren bereit.

Auch seltenere Sportarten wie Schwertkampf auf Sportfestival 2026 auf dem Königsplatz (©Foto: Martin Schmitz)
Zu den Höhepunkten zählten Deutschlands größter Ninja-Wettkampf „Minga Warrior“, der internationale Trickline Worldcup, die Street Floorball Tour, der Münchner Streetsoccer-Cup des Bayerischen Fußball-Verbands und ein Breakdance Battle.
„Unsere Vereine sind das Fundament der Münchner Sportlandschaft. Sie schaffen Gemeinschaft, bringen Menschen zusammen und ermöglichen Sport für alle Altersgruppen und Leistungsniveaus„, betonte Krause. „Das Sportfestival gibt ihnen die Bühne, die sie verdienen, und macht sichtbar, wie vielfältig das Engagement in unserer Stadt ist.“

Ninja-Wettkampf „Minga Warrior“ auf dem Sportfestival 2026 auf dem Königsplatz (©Foto: Martin Schmitz)
Fünf Botschafterinnen als Vorbilder
Unterstützt wurde das Münchner Sportfestival von fünf prominenten Botschafterinnen, die mit ihren persönlichen Geschichten für Bewegung und Sport begeisterten:
die zwölffache Paralympics-Siegerin im Biathlon und Langlauf Verena Bentele, die zweifache Olympiateilnehmerin über 800 Meter Christina Hering, die sechsfache Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger sowie Magdalena Matschina und Dajana Eitberger, die bei den Olympischen Spielen 2026 in Cortina Teamgold im Rodel-Doppelsitzer gewannen.

Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause mit den Goldmedaillen-Gewinnerinnen auf dem Sportfestival 2026 auf dem Königsplatz (©Foto: Martin Schmitz)
Sie gaben Einblicke in ihre Karrieren, beantworteten Fragen und motivierten die Besucher*innen, selbst aktiv zu werden.
„Unsere Botschafterinnen zeigen, welche Kraft Sport entwickeln kann„, so der Oberbürgermeister. „Sie sind Vorbilder, weil sie nicht nur über Goldmedaillen und Erfolge sprechen, sondern auch über die schweren Momente auf dem Weg dorthin: über Rückschläge, über Tränen, über das Durchhalten und über die Erfahrung, daran zu wachsen. Dafür danke ich ihnen.“
Fotogalerie ©Fotos Martin Schmitz, Ingrid Grossmann

