100 Jahre Hühnerbraterei Poschner

Tradition trifft Barrierefreiheit auf dem Oktoberfest 2026

Beim offiziellen Presserundgang vor dem Start des Oktoberfestes 2026 stand bei der Hühnerbraterei Poschner ein besonderes Jubiläum im Mittelpunkt. Der Traditionsbetrieb feiert in diesem Jahr sein hundertjähriges Bestehen auf der Theresienwiese und gehört damit zu den ältesten durchgehend vertretenen Adressen der Wiesn.

Seit 1926 in Familienhand

Gegründet wurde der Betrieb im Jahr 1926, geführt wird das Familienunternehmen heute in fünfter Generation von Thomas Luff und Christian Luff. Ein Jahrhundert Festzeltgeschichte bringe Verantwortung mit sich und mache demütig, so die Festwirte während des Rundgangs. Zugleich sei die Vorfreude auf die Jubiläumswiesn im Familienbetrieb riesig. Die Hendl und Enten entstehen weiterhin nach einem mündlich überlieferten Familienrezept, außen resch und innen zart, und bilden bis heute den Kern der Speisekarte.

Hühnerbraterei Poschner: 100 Jahre Hendl, Enten und Familiengeschichte

Barrierefreiheit als Selbstverständnis

Dass Tradition und zeitgemäße Weiterentwicklung kein Widerspruch sein müssen, zeigt der Betrieb bei den Themen Nachhaltigkeit und Inklusion. Als erstes Festzelt auf dem Oktoberfest wurde Poschners Hühner- und Entenbraterei mit dem Signet „Bayern barrierefrei – Wir sind dabei“ ausgezeichnet. Zu den zentralen Maßnahmen zählt unter anderem ein komplett ebenerdiger Straßenverkauf, der auch für Gäste im Rollstuhl ohne Hürden erreichbar ist. Hinzu kommen barrierefreie Zugänge, Plätze für Rollstuhlfahrer und eine eigene behindertengerechte Toilette.

Der Anspruch des Betriebs lautet, das Fest für alle Besucher uneingeschränkt zugänglich zu machen und Inklusion auf einem traditionsreichen Volksfest ganz praktisch mit Leben zu füllen. Was andernorts noch diskutiert wird, gehört auf dem Platz an der Wirtsbudenstraße seit Jahren zum Alltag.

Nachhaltigkeit im laufenden Betrieb

Parallel dazu arbeitet das Zelt kontinuierlich an Schritten hin zu mehr Klimaneutralität und nachhaltigeren Betriebsabläufen. Der Betrieb wurde dafür bereits mit dem Umweltcheck in Gold des Hotel- und Gaststättenverbandes ausgezeichnet. Mit dieser Verbindung aus bewährter Wirtshaustradition und moderner Verantwortung geht die Familie Luff in ihr Festzeltjubiläum 2026.

Standort auf der Wiesn

Zu finden ist die Hühner- und Entenbraterei Poschner in der Wirtsbudenstraße links vor dem Hackerbräu Festzelt. Das kleine Zelt bietet über 400 Sitzplätze und öffnet täglich ab 11 Uhr. Tagsüber prägt eine ruhige, familienfreundliche Atmosphäre das Haus, am Abend sorgt die Band Out of Minga für Stimmung. Ausgeschenkt werden die Biere der Hacker-Pschorr-Brauerei, darunter als Besonderheit das bernsteinfarbene Wiesnmärzen aus dem Holzfass.

Zu finden ist die Hühner- und Entenbraterei Poschner  in der Wirtsbudenstraße links vor dem Hackerbräu Festzelt

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