„The Spirit of Pop Art“: Ausstellungseröffnung bei Schellmann Art in Schwabing

in München am 15. September 2026 - Pop-Art in Schwabing!

Andy Warhol, Keith Haring, Christo und viele weitere große Namen der Pop-Art sind derzeit in einem Schwabinger Hinterhof zu sehen: Am Dienstag, 15. September 2026, eröffnete die Galerie Schellmann Art im Rückgebäude der Ainmillerstraße 25 die Gruppenausstellung „The Spirit of Pop Art“. Die Galeristen Basile Schellmann und Pauline Schellmann begrüßten zahlreiche Gäste aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft, darunter Adalbert Prinz von Preußen und Eva-Maria Prinzessin von Preußen, Schauspielerin Brigitte Hobmeier, Kunsthistorikerin Alexandra Gräfin von Arnim, Fashion-Expertin Annette WeberMarianne Wille (Dallmayr), Ärztin Dr. Julia Czechner, Galeristin Sarah Kronsbein, Moderatorin Anja Gräfin von KeyserlingkAnna von Bismarck und Künstler Mike Kraus. Zu sehen sind Werke von Eduardo PaolozziAllen JonesR. B. KitajAndy WarholKeith HaringChristoAnselm Reyle und Sarah Morris.

Eine Galerie in zweiter Generation

Gegründet wurde die Galerie im Jahr 1969 von Jörg Schellmann. Heute führen seine Kinder Basile und Pauline Schellmann das Familienunternehmen in zweiter Generation weiter. Die neue Schau versteht sich als Brückenschlag zwischen den Generationen, wie Pauline Schellmann erläuterte: „Mit ‚The Spirit of Pop Art‘ präsentieren wir eine Gruppenausstellung, die Werke von Künstlerinnen und Künstlern vereint, die die Pop-Art maßgeblich geprägt haben, sowie Positionen, die ihre Bildsprache bis heute weiterentwickeln. Sie spannt einen Bogen über mehrere Generationen und zeigt, wie nachhaltig die Bildsprache und Themen der Pop-Art die zeitgenössische Kunst bis heute prägen.“

Die Nähe zur Kunst begleitet die Geschwister seit ihrer Kindheit. Basile Schellmann erinnert sich: „Wir sind mit der Kunst und der Arbeit unseres Vaters aufgewachsen. Schon als Kinder haben wir ihn zu Messen wie der Art Basel begleitet, waren mit ihm in New York und haben Künstler wie Christo oder Jeff Koons in ihren Studios besucht. Viele dieser Eindrücke sind natürlich hängen geblieben und haben uns früh geprägt. Heute ist es uns wichtig, die DNA von Schellmann Art einerseits zu bewahren, sie andererseits aber auch als Grundlage für neue Wege zu verstehen.“

Schwabing als passender Ort für Pop-Art

Auch der Standort der Galerie ist bewusst gewählt. Basile Schellmann sieht eine enge Verbindung zwischen dem Viertel und der Kunstrichtung: „Schwabing hat eine lange Geschichte als Künstler- und Kulturviertel. Diese Offenheit passt sehr gut zur Pop Art, die ebenfalls die Grenzen zwischen Hochkultur und Alltagskultur bewusst infrage gestellt hat. Wir befinden uns hier nicht in einem abgeschlossenen Kunstbezirk, sondern Menschen begegnen der Kunst unerwartet. Das passt letztlich auch zu Warhols berühmter Idee: ‚Pop Art is for everyone.‘“

Stimmen der Gäste

Nach dem Rundgang durch die Ausstellung klang der Abend im Schwabinger Innenhof aus. Marianne Wille zeigte sich angetan: „Besser kann es nach der Sommerpause gar nicht anfangen!“ Besonders gefiel ihr, dass die Galerie als Familienunternehmen geführt wird: „Familienunternehmen sind immer wunderbar!“ Zur Pop-Art hat sie eine persönliche Verbindung: „Durch meine vielen Aufenthalte in England und Amerika habe ich viel von der Pop-Art mitbekommen – eine sehr explosive Kunstart. Wer einem als Erstes einfällt, ist natürlich Andy Warhol, und ihn finde ich großartig.“

Für Brigitte Hobmeier hielt der Abend einen Überraschungsmoment bereit: „Ich bin hierhergekommen und dachte mir im ersten Moment: In einem Hinterhof in München soll ich einen echten Warhol, einen Christo oder einen Keith Haring kaufen können? Das kann doch gar nicht sein!“, erzählte die Schauspielerin lachend. Vor Ort ließ sie sich dann schnell überzeugen: „Ich habe jetzt mit allen drei Galeristen gesprochen. Ein wunderbarer Ort hier in der Ainmillerstraße, mitten in Schwabing, wo man gar nicht mit so einer wunderbaren Galerie rechnet. Ich bin begeistert.“

„Wir interessieren uns sehr für Kunst“, sagte Eva-Maria Prinzessin von Preußen, und ihr Mann Adalbert Prinz von Preußen ergänzte: „Leider haben wir eine Wohnung mit Dachschrägen, wo man nicht gut hängen kann. Was uns hier besonders gefällt, ist die Tatsache, dass sehr unterschiedliche Künstler gezeigt werden, das ist das Besondere.“

Basile Schellmann (mi) und Hubertus Reygers mit Frau Isabel / „The Spirit of Pop Art“ / Ausstellungseröffnung  Galerie Schellmann Art  München-Schwabing am 15. September 2026 ©Foto: ABR-Pictures/Frank Rollit
Basile Schellmann (mi) und Hubertus Reygers mit Frau Isabel / „The Spirit of Pop Art“ / Ausstellungseröffnung  Galerie Schellmann Art  München-Schwabing am 15. September 2026 ©Foto: ABR-Pictures/Frank Rollitz

Galeristin Sarah Kronsbein kam in Begleitung ihres Sohnes Dorian„Wenn man das hier sieht, bekommt man auf Anhieb gute Laune!“ Die Pop-Art ist ihr seit Langem vertraut: „Ich habe eine enge Beziehung zur Pop-Art, da mein Vater diese Kunst immer auch gezeigt und gesammelt hat. Es freut mich sehr zu sehen, dass die Begeisterung für die Kunst auch hier bei der Galerie Schellmann in der nächsten Generation weiterlebt.“

Die Begeisterung hat sich offenbar auch auf ihren Sohn übertragen: „Als ich meinem Sohn Dorian erzählte, dass ich auf die Ausstellung gehe, meinte er sofort: ‚Da komme ich mit! Da habe ich Lust drauf!‘ Jetzt sind wir hier und freuen uns über diesen besonderen Abend.“

Künstler und Fotograf Mike Kraus zeigte sich vom Ambiente beeindruckt: „Man weiß ja, dass Schwabing mit seinen charmanten Hinterhöfen immer wieder überraschen kann – und diese Überraschung ist den Schellmanns absolut gelungen! Pop-Art war eine wahnsinnig spannende Ära und ich sehe mir die Bilder aus dieser Zeit immer noch unheimlich gerne an.“

Basile Schellmann mit Schwester Pauline, Brigitte Hobmeier, Jörg Schellmann / „The Spirit of Pop Art“ / Ausstellungseröffnung / Galerie Schellmann Art / München-Schwabing / 15. September 2026 / Foto: ABR-Pictures/Frank Rollitz
Basile Schellmann mit Schwester Pauline, Brigitte Hobmeier, Jörg Schellmann / „The Spirit of Pop Art“ / Ausstellungseröffnung / Galerie Schellmann Art / München-Schwabing / 15. September 2026 / Foto: ABR-Pictures/Frank Rollitz

Derzeit bereitet er eine Musiktournee mit seinem Vater Peter Kraus vor, die im kommenden Jahr stattfindet. „Aber erst einmal freue ich mich riesig auf das Oktoberfest und hoffe auf gutes Wetter und eine schöne Stimmung.“

Auch Annette Weber genoss den Abend: „Ein wunderbares Kontrastprogramm, bevor es dann für mich mit dem Oktoberfest und dann mit der Fashion Week weitergeht. Ich bin ein riesiger Andy Warhol-Fan! Ich liebe Pop-Art bunt und fröhlich. Ich glaube, dass dieser Stil gerade deshalb wieder einen extremen Aufwind erfährt, wie auch dieser Abend beweist.“

Von New York nach Schwabing

Ein Großteil der ausgestellten Werke geht auf die jahrzehntelange, direkte Zusammenarbeit von Galeriegründer Jörg Schellmann mit den Künstlerinnen und Künstlern zurück.

Jörg Schellmann erinnerte sich an seine Zeit in New York in den 1980er-Jahren: „In den Räumen der legendären Diskothek Palladium gab es damals riesige Wandbilder und Installationen von David Salle, Francesco Clemente, Jean-Michel Basquiat und Keith Haring – nicht zufällig alles Künstler, mit denen ich gearbeitet habe. Nach den Openings traf man dort an einem Abend von Andy Warhol bis Keith Haring auf alle, die in der New Yorker Kunstszene Bedeutung hatten.“

Pop-Art als lebendige Haltung

Ergänzt wird die Schau durch gezielte Neuerwerbungen. Die Ausstellung betrachtet die Pop-Art nicht als abgeschlossene Epoche, sondern als fortlaufende Haltung. „Gerade dieses Zusammenspiel finden wir besonders spannend“, so Basile Schellmann. „Man erkennt, dass Künstler heute teilweise ähnliche Themen aufgreifen wie vor einem halben Jahrhundert. Sehr anschaulich wird das beispielsweise in der Gegenüberstellung von Andy Warhols ‚Flowers‘ und Damien Hirsts ‚Fruitful‘. Beide greifen ein sehr ähnliches Motiv auf und arbeiten mit intensiver Farbe und Wiederholung, obwohl die Werke aus völlig unterschiedlichen Generationen stammen.“

Wie aktuell die Themen der Pop-Art im digitalen Zeitalter sind, beschreibt Pauline Schellmann„Pop Art beschäftigte sich mit Konsum, Werbung, Marken und der Produktion von Ikonen. Heute begegnen uns dieselben Mechanismen in noch extremerer Form auf Instagram, TikTok und in der digitalen Aufmerksamkeitsökonomie. Bilder werden permanent produziert, vervielfältigt und konsumiert. Deshalb verstehen wir die Ausstellung nicht als nostalgischen Rückblick, sondern uns interessiert, wie erstaunlich gegenwärtig viele dieser Ideen heute noch sind.“

Editionen für Sammler und Einsteiger

Die Ausstellung umfasst kleinformatige Editionen ebenso wie großformatige Arbeiten, Objekte, textile Werke und Leuchtkästen und zeigt damit die Vielfalt der Pop-Art. Das Konzept richtet sich bewusst an ein breites Publikum, wie Pauline Schellmann erklärt: „Neben bedeutenden und entsprechend hochpreisigen Arbeiten gibt es Editionen, die einen vergleichsweise niedrigschwelligen Einstieg in das Sammeln ermöglichen. Gerade das ist für uns eine der großen Stärken des Mediums Edition. Wir möchten etablierte Sammler ansprechen, gleichzeitig aber ganz bewusst auch Menschen, die vielleicht gerade erst beginnen, sich intensiver mit Kunst zu beschäftigen.“ Entsprechend groß ist die Preisspanne, die von rund 900 Euro bis 55.000 Euro reicht.

Eine Galerie mit internationalem Renommee

Schellmann Art ist seit Jahrzehnten weit über München hinaus im Kunstmarkt etabliert. Zu den Künstlern, mit denen die Galerie zusammengearbeitet hat, zählen neben Warhol, Christo und Keith Haring unter anderem auch Joseph Beuys und Donald Judd. Mehrfach war Schellmann Art offizieller Herausgeber der Editionen der Biennale von Venedig und der documenta in Kassel. Editionen der Galerie befinden sich heute in bedeutenden Sammlungen wie dem Museum of Modern Art in New York, The Broad in Los Angeles und der Nationalgalerie Berlin. Das Archiv umfasst nahezu 1.000 Künstlereditionen von den 1960er-Jahren bis heute.

Weitere Gäste des Abends

Fashion-Expertin Jeannette Graf kam in Begleitung ihres Ehemanns Stephan Graf„Ich bin in erster Linie wegen meines Mannes hier, der sehr kunstbegeistert ist“, verriet sie schmunzelnd. „Aber auch für mich ist das heute Abend ein wunderbares Kontrastprogramm zu meinen Mode-Events!“

Auch Schönheitsärztin Dr. Julia Czechner genoss den Abend als Ausgleich zum Praxisalltag, in dem derzeit viel los ist: „Das liegt am perfekten Glow, den jetzt alle haben wollen! Umso mehr freue ich mich, dass ich es heute zeitlich geschafft habe, hier zu sein.“

Anna von Bismarck ist der Gastgeberfamilie seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden: „Wir sind lange befreundet und waren schon zusammen im Urlaub, als Basile und Pauline noch klein waren! Insofern kenne ich die Galerie natürlich sehr gut.“ Von der Kunstrichtung zeigte sie sich angetan: „Pop-Art macht einfach wahnsinnig viel Spaß. Gerade in Zeiten wie diesen rückt sie die Leichtigkeit und die Freude des Lebens in den Mittelpunkt.“

Außerdem unter den Gästen: Otto Freiherr von Feury und Ines Freifrau von Feury, Filmproduzentin Astrid BscherCharlotte Gräfin von Oeynhausen, die die Veranstaltung in der Pressearbeit unterstützt hatte, und ihre Schwester Isabella Gräfin von Oeynhausen, Mount-Everest-Bezwinger Alexander Freiherr von CrammErika Frey (Lodenfrey), Alexander Rittweger (Payback) mit seiner Frau Nina, Galerist Hubertus Reygers mit seiner Frau Isabelle, Model Seraphim von Habsburg und PR-Expertin Andrea Schoeller.

„The Spirit of Pop Art“Ausstellungseröffnung Galerie Schellmann Art / München-Schwabing am 15. September 2026 ©Foto: ABR-Pictures/Frank Rollitz
„The Spirit of Pop Art“Ausstellungseröffnung Galerie Schellmann Art / München-Schwabing am 15. September 2026 ©Foto: ABR-Pictures/Frank Rollitz

Laufzeit, Öffnungszeiten und Adresse

Die Ausstellung „The Spirit of Pop Art“ ist vom 16. September bis 19. Dezember 2026 bei Schellmann Art in der Ainmillerstraße 25 (Rückgebäude), 80801 München, zu sehen.

Geöffnet ist die Galerie dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr. Die Räume sind nicht barrierefrei. Telefonisch ist die Galerie unter +49 (0) 89 38 666 080 erreichbar, weitere Informationen gibt es unter www.schellmannart.com.

Text: Andrea Vodermayr

Fotos: F. Rollitz/ABR Pictures

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