Satellite Office eröffnet MAXI14 in der Maximilianstraße

Mit zahlreichen Gästen wurde am Donnerstagabend, 29. Oktober 2026, der neue Standort von Satellite Office in der Maximilianstraße 14 eingeweiht. Unter dem Namen MAXI14 sind auf rund 2.000 Quadratmetern, verteilt auf drei Etagen vom dritten bis zum fünften Stock, 40 Büros mit mehr als 100 Arbeitsplätzen, Konferenzräume in unterschiedlichen Größen, Lounges, Open Spaces und erstmals ein eigenes Podcast-Studio entstanden.Das Haus war am Eröffnungsabend gut gefüllt, unter den geladenen Gästen waren viele aktuelle Mieter, aber auch einige, die früher bei Satellite Office gemietet hatten. Dazu zählte auch Produzent Martin Krug, der selbst Räumlichkeiten im Satellite Office an der Ludwigstraße nutzt. Durch den Abend führte Moderator Philipp Bächstädt, Anita Gödiker und Philipp Rupprecht, Director Satellite Office München, begrüßten die Gäste persönlich. Für die IHK für München und Oberbayern sprach Christoph Angerbauer, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, ein Grußwort und überreichte Anita Gödiker eine Urkunde.

Für die IHK für München und Oberbayern sprach Christoph Angerbauer, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, ein Grußwort und überreichte Anita Gödiker eine Urkunde: Eröffnung Satellite Office Maximilianstraße am 29.10.2026 (©Foto: Martin Schmitz)
Für die IHK für München und Oberbayern sprach Christoph Angerbauer, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, ein Grußwort und überreichte Anita Gödiker eine Urkunde: Eröffnung Satellite Office Maximilianstraße am 29.10.2026 (©Foto: Martin Schmitz)

Für die musikalische Begleitung des Abends sorgte ein Duo aus Violine und Violoncello. Am Cello spielte Alexander Dimitrov, der aus Pleven in Bulgarien stammt, mit sieben Jahren zum Instrument kam und später auf internationalen Bühnen stand, unter anderem beim Beethovenfest und bei den BBC Proms. An der Violine war Laura Zariņa aus Lettland zu hören, die als Solistin und Kammermusikerin international unterwegs ist und unter anderem mit dem Lettischen Nationalen Symphonieorchester und dem Orchester der Canadian Opera Company gespielt hat. Mit ihrem Album „Echoes of Latvia“ hat sie sich der Musik lettischer Komponistinnen gewidmet, die lange kaum bekannt war. Unter dem Titel „Italien Classic con passione“ spielten die beiden Werke unter anderem von Vivaldi, Mascagni, Morricone, Puccini und Paganini.

Gründerin und CEO Anita Gödiker sprach nach dem Grand Opening im Videointerview im neuen Podcast-Studio mit Barbara Osthoff für ganz-muenchen.de über das Konzept, die Ausstattung des Hauses und die nächsten Pläne in München.

Eine Adresse an der Prachtstraße

Mit der Maximilianstraße hat sich Satellite Office eine der traditionsreichsten Adressen der Stadt ausgesucht. Die unter König Maximilian II. angelegte Prachtstraße verbindet die Altstadt mit der Isar, das Haus Nummer 14 liegt in unmittelbarer Nähe zur Oper und zum Max-Joseph-Platz, in Nachbarschaft zu internationalen Luxushäusern und Grandhotels wie dem Vier Jahreszeiten Kempinski. Für Geschäftstermine bringt die Lage einiges mit: Gäste aus dem In- und Ausland übernachten in Gehweite, und für ein Geschäftsessen nach dem Meeting ist die Auswahl rund um Oper und Residenz groß.

Für Anita Gödiker ging mit dem neuen Haus ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Rund zehn Jahre hat sie auf die Gelegenheit gewartet, einen Standort an der Maximilianstraße zu eröffnen. „Die Maximilianstraße war für mich immer eine ganz besondere Adresse, weil sie wie kaum eine andere für Qualität und internationales Renommee steht. Bei der Auswahl unserer Standorte machen wir keine Kompromisse“, sagt Anita Gödiker. Satellite Office wählt gezielt repräsentative Immobilien in A-Lagen aus, die zu den Ansprüchen seiner Kunden an Qualität und geschäftliche Präsenz passen.

Satellite Office Gründerin und CEO Anita Gödiker ©Foto: Stefan Schoening MEPPEN
Satellite Office Gründerin und CEO Anita Gödiker ©Foto: Stefan Schoening MEPPEN

Seit 29 Jahren im Geschäft

Gegründet hat Anita Gödiker das Unternehmen 1997 in Berlin, bis heute führt sie es als Inhaberin selbst. Die Idee dahinter war damals neu und ist heute aktueller denn je: Orte zu schaffen, an denen konzentriertes Arbeiten, persönliche Begegnungen und professioneller Service zusammenkommen. Konkret hieß das, eine Fläche mit Einzel- und Teambüros, Konferenzräumen und Sekretariat auszustatten und diese Arbeitsplätze weiterzuvermieten. Für die Gründerin war das ein klares Geschäftsmodell, bei den Banken musste sie dafür allerdings erst kräftig werben. Anita Gödiker erinnert sich: „Es hat wahnsinnig viel Überzeugungsarbeit gebraucht, bis sie das verstanden haben.“

Im kommenden Jahr wird Satellite Office 30 Jahre alt. Inzwischen gibt es das Unternehmen 18 Mal in Deutschland, der Schweiz und Italien, unter anderem in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Zürich und Genf. Den Schritt nach Italien hat Satellite Office in diesem Jahr mit einem Standort an der Piazza Cordusio in Mailand gemacht. Nach eigenen Angaben (Stand 2026) bietet Satellite Office auf insgesamt rund 30.000 Quadratmetern 538 Büros und 64 Konferenzräume, beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zählt über 7.500 Firmenkunden. Der Umsatz liegt bei 35 Millionen Euro, die Auslastung dauerhaft bei über 90 Prozent.

München spielt in dieser Geschichte eine besondere Rolle. 2011 eröffnete das Unternehmen im Ludwigpalais an der Ludwigstraße sein erstes Business Center außerhalb Berlins. Dort wurde erst im Oktober 2025 die Fläche auf rund 2.000 Quadratmeter verdoppelt, ganz-muenchen.de hat über die Eröffnung der NewWorkSpaces im Ludwigpalais berichtet. 2016 folgte die Alte Hopfenpost am Rundfunkplatz nahe dem Hauptbahnhof.

Satellite Office Maximilianstraße am 29.10.2026 (©Foto: Satellite Office)
Satellite Office Maximilianstraße am 29.10.2026 (©Foto: Satellite Office)

Die Hopfenpost schließt Ende 2026, was bei der Eröffnung in der Maximilianstraße ebenfalls zur Sprache kam. An ihre Stelle treten die Maximilianstraße und im kommenden Jahr die Villa Goethe, sodass Satellite Office in München dann mit drei Häusern vertreten ist: Ludwigpalais, MAXI14 und Villa Goethe. Die Gründerin zählt die Stadt heute zu den wichtigsten Standorten des Unternehmens.

Büros bis sechs Arbeitsplätze und ein Podcast-Studio

Gemietet werden können Einzel-, Team- und Tagesbüros mit einem bis sechs Arbeitsplätzen. Größere Einheiten gibt es bewusst nicht, weil sie nach Ansicht der Gründerin zu laut sind und die Ruhe stören. Die Konferenzräume sind so geschnitten, dass auch kleinere Besprechungen in passendem Rahmen möglich sind, und lassen sich stunden- oder tageweise buchen. Ein mehrsprachiges Serviceteam empfängt die Gäste und kümmert sich um alles Organisatorische. Zum Service gehören Postbearbeitung und auf Wunsch auch die Annahme von Telefonaten im Namen des eigenen Unternehmens, feste Ansprechpartner vor Ort kümmern sich um die Anliegen der Mieter. Eine langfristige Mietbindung gibt es nicht.

Wer nur gelegentlich einen Arbeitsplatz braucht, kann flexible Tagestickets für einen bis 20 Tage oder eine Membership nutzen, außerdem stehen Digital Rooms und Meeting-Booths für Videocalls bereit. Mit klassischem Coworking hat das wenig zu tun: Statt Publikumsverkehr stehen Ruhe und Diskretion im Vordergrund. Zum Angebot gehört zudem ein Unternehmernetzwerk, für das in allen Centern kuratierte Veranstaltungen stattfinden.

Eingerichtet ist das Haus mit Möbeln und Leuchten internationaler Designmarken wie Cassina, Occhio, Artemide und Brunner. Dazu kommen eine Kaminlounge und schallgeschützte Rückzugsbereiche. „Unsere Kunden suchen heute weit mehr als nur einen Schreibtisch. Sie möchten eine Adresse, die zu ihrem Unternehmen passt, Räume, in denen sie sich und ihre Gäste wohlfühlen, und einen Service, auf den sie sich verlassen können“, so Anita Gödiker.

Neu im Haus ist ein Podcast-Studio mit professioneller Audio- und Videotechnik für Podcasts, Interviews und andere Medienformate, das mit Unterstützung von Media Pioneer eingerichtet wurde, dem Medienhaus hinter The Pioneer. Beide Unternehmen haben im Herbst eine Partnerschaft vereinbart, Media Pioneer gehört zu den ersten Kunden in der Maximilianstraße und nutzt dort Geschäftsadresse, Meetingräume und den Podcast-Raum. Für die Abrechnung gilt bei Satellite Office seit Gründung eine einfache Faustregel: „Alles, was keine Tür hat, kann man nutzen, alles, was eine Tür hat, muss man bezahlen.“ Lounges und Open Spaces stehen den Mietern also offen, Konferenz- und Meetingräume, das Podcast-Studio sowie die Technik werden zusätzlich berechnet.

Eröffnung Satellite Office Maximilianstraße am 29.10.2026 (©Foto: Martin Schmitz)
Eröffnung Satellite Office Maximilianstraße am 29.10.2026 (©Foto: Martin Schmitz)

Virtual Office als Heimathafen

Neben den Büropaketen bietet Satellite Office sogenannte Virtual-Office-Pakete an. Damit lässt sich ein Unternehmen mit Firmensitz an der Adresse anmelden und ins Handelsregister eintragen, auch ohne eigenen Raum. Mit dem Vorurteil der Briefkastenfirma räumt Anita Gödiker gern auf: „Briefkästen finden Sie in Gibraltar, aber nicht in München.“ Teamassistenz und Sekretariat nehmen die Post entgegen wie in jedem anderen Büro, und auch Virtual-Office-Kunden erhalten Schlüssel und Badge für den Zugang rund um die Uhr.

Gedacht ist das vor allem für Selbstständige und hochspezialisierte Beraterinnen und Berater, etwa aus IT oder KI, die viel unterwegs sind und kein leerstehendes Büro brauchen. Wer nach München einfliegt, nutzt ein Tagesbüro, in dem die Post bereits bereitliegt, und kann Kunden direkt dorthin zum Termin bitten. Die Gründerin spricht von einem Heimathafen, der Flexibilität ermöglicht und zugleich Ressourcen schont, denn ein Büro, das die meiste Zeit leer steht, braucht heute kaum noch jemand. Dass Behörden und Vorschriften mit dieser Arbeitsweise oft noch nicht Schritt halten, sieht sie kritisch.

Ausgezeichnetes Raumkonzept für mehr Ruhe

Ein besonderes Merkmal aller Standorte ist das eigens entwickelte Raumkonzept pureSilent, das konsequent auf Ruhe und Privatsphäre setzt. Den Anstoß gaben Kunden, die sich Coworking in einer leiseren Variante wünschten, ohne Großraumtrubel und ständige Ablenkung. Gemeinsam mit Fachleuten der Universität St. Gallen sowie mit Akustik- und Visualisierungsexperten hat Anita Gödiker untersucht, wie Licht, Farbe, Haptik und Akustik zusammenwirken, damit Räume nicht zu laut, zu bunt und zu hektisch wirken. Auch Materialien, die sich beim Anfassen angenehm anfühlen, gehören dazu.

Satellite Office beschreibt pureSilent als Arbeitswelt für alle Sinne, als Gegenentwurf zu einem Alltag voller Nachrichten, Anrufe und Termine, der die Sinne strapaziert. Im Firmenprospekt bringt es Anita Gödiker auf den Punkt: „Ein gutes Büro ist wie ein Bergplateau: Ruhe spüren, durchatmen und produktiv loslegen.“ Hohe Standards bei Gebäude und Material sollen zudem der Umwelt zugutekommen.

Dass der Wunsch nach Ruhe verbreitet ist, zeigt eine Umfrage, die Satellite Office in diesem Jahr unter Büroangestellten in Bayern durchführen ließ: 84 Prozent halten eine ruhige Arbeitsatmosphäre für wichtig, 76 Prozent sagen, dass Großraumbüros konzentriertes Arbeiten erschweren. Das Konzept wurde mehrfach mit dem Iconic Award ausgezeichnet und 2026 auch mit dem German Design Award. Den Namen pureSilent hat sich das Unternehmen schützen lassen.

Nächster Standort: die Villa Goethe

Schon in Vorbereitung ist der nächste Münchner Standort, die Villa Goethe in der Goethestraße 54 am Beethovenplatz. Vom Hauptbahnhof ist sie in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar, auch die Theresienwiese liegt nur ein paar Schritte entfernt. Die denkmalgeschützte Stadtvilla aus dem Jahr 1889 wird derzeit umfassend restauriert und bietet sechs Etagen sowie einen eigenen Garten. Die Eröffnung ist nach Angaben von Anita Gödiker für März geplant. Beim Interior Design soll die Villa noch einmal neue Wege gehen, mehr wollte die Gründerin vorab noch nicht verraten.

Satellite Office eröffnet MAXI14 in der Maximilianstraße (©Foto: Martin Schmitz)
Satellite Office eröffnet MAXI14 in der Maximilianstraße (©Foto: Martin Schmitz)

Kontakt und Anfahrt

Satellite Office MAXI14, Maximilianstraße 14, 80539 München. Ansprechpartner vor Ort ist Philipp Rupprecht, Director Satellite Office München. Mit U- und S-Bahn fährt man bis Marienplatz, von dort sind es wenige Gehminuten, die Tram 19 hält direkt in der Maximilianstraße. Wer mit dem Auto kommt, parkt am besten in der Operngarage oder in den Garagen am Max-Joseph-Platz. Weitere Informationen gibt es unter satelliteoffice.de.

Wer nach dem Termin in der Maximilianstraße noch etwas Zeit hat, kann gleich vor der Tür einen Bummel anschließen. Im Erdgeschoss entsteht derzeit links neben dem Hauseingang zu Satellite Office eine Boutique von Tiffany & Co., die bald eröffnen dürfte, rechts vom Eingang werden die früheren Geschäftsräume von Blancpain umgebaut. Entlang der Straße reihen sich Luxushäuser wie Gucci, Bulgari, Jaeger-LeCoultre und Montblanc. Einen Überblick über alle Geschäfte Haus für Haus gibt es in unserem Artikel Einkaufen in der Maximilianstraße.

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