MARATHON MÜNCHEN by Brooks 2026 am 12. Oktober 2026

Rekordfeld, Runners Festival und 53 Cheering Zones

Mehr als 40.000 Läuferinnen und Läufer aus 130 Nationen, drei Tage Runners Festival im Olympiapark und am Sonntag 53 Cheering Zones entlang der Strecke: Der MARATHON MÜNCHEN by Brooks macht das Wochenende vom 9. bis 11. Oktober 2026 zum großen Lauf- und Festivalwochenende der Stadt.

Mit insgesamt 40.930 Anmeldungen meldet der Veranstalter, die gemeinnützige Laufstatt Event gGmbH, einen neuen Teilnehmerrekord und ein Plus von mehr als 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Vom Schullauf am Freitag über Kids Run und Coffee Run am Samstag bis zum Renntag am Sonntag mit Marathon, Halbmarathon, Staffel und 10 KM Run reicht das Programm, dazu kommen Bühnenshows, Talks und Mitmachangebote im Olympiapark.

Fast doppelt so viele Marathonläufer wie im Vorjahr

Am deutlichsten fällt der Zuwachs auf der klassischen Distanz aus: 12.300 Läuferinnen und Läufer haben sich für die 42,195 Kilometer angemeldet, im vergangenen Jahr waren es 6.500. Das kommt nahezu einer Verdoppelung gleich.

Der Sport Schuster Halbmarathon by Brooks mit 14.000 Startplätzen und der 10 KM Run mit 4.100 Teilnehmenden waren bereits Wochen vor dem Rennen ausverkauft.

Dazu kommen 1.000 Staffeln mit zusammen 4.000 Läuferinnen und Läufern bei der Höffner Marathonstaffel, 3.830 Schülerinnen und Schüler beim Schullauf, 1.800 Kinder beim Kids Run und 900 Teilnehmende beim Dallmayr Coffee Run.

Für Fabian Schäfer, Geschäftsführer der Laufstatt Event gGmbH, ist die Marke ein Zeichen dafür, dass das Konzept ankommt: „Mehr als 40.000 Läuferinnen und Läufer sind für uns ein überwältigendes Ergebnis. Dass wir diese Marke bereits in unserem zweiten Jahr erreichen, zeigt, wie gut der Weg, den wir mit dem MARATHON MÜNCHEN eingeschlagen haben, angenommen wird. Besonders freut uns die internationale Strahlkraft mit Läuferinnen und Läufern aus 130 Nationen.“

Er verweist zugleich auf die Entwicklung Münchens als Sportstadt: 2031 kommt die Leichtathletik-Weltmeisterschaft nach München, außerdem steht die Stadt als deutscher Bewerber für Olympische und Paralympische Spiele fest. Mit dem Marathon wolle man dazu einen Beitrag leisten.

Die Laufstatt Event gGmbH richtet den Marathon seit 2025 aus. Als gemeinnützige Organisation engagiert sie sich für Sportförderung und soziale Projekte, im Team arbeiten erfahrene Marathon-Organisatoren mit Fachleuten aus Kommunikation, Sicherheit und Verkehrsplanung zusammen.

Runners Festival im Olympiapark bei freiem Eintritt

Treffpunkt des Wochenendes ist der Hans-Jochen-Vogel-Platz im Olympiapark (Ex-Coubertinplatz). Das Runners Festival hatte am Freitag von 13 bis 19 Uhr geöffnet und ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr sowie am Sonntag von 8 bis 16 Uhr zugänglich, der Eintritt ist an allen drei Tagen frei.

Auf der Charivari-Bühne wechseln sich Live-Musik und DJ-Sets mit Talks, Workouts, Challenges und Gesprächen mit Spitzenathletinnen und -athleten ab. Rund um die Bühne zeigen mehr als 50 Marken und Aussteller Angebote aus Sport, Gesundheit und Lifestyle zum Ausprobieren, Testen und Einkaufen.

Im vergangenen Jahr zählte das Festival rund 80.000 Besuche, in diesem Jahr soll es noch stärker zum Treffpunkt nicht nur für die Laufszene, sondern für alle werden, die das Marathonwochenende miterleben möchten.

Der Freitag stand im Zeichen von Wissen, Gesundheit und Bewegung. Auf dem Programm standen unter anderem der Expertentalk „Herzschlag im Fokus“ mit der Präventiven Sportmedizin der TU München, ein Gespräch über Training, Ernährung und KI mit Simon Hoyden, ein Talk zur Frauengesundheit im Sport mit Dr. Isabel Fegers-Wustrow über Hormone und unterschiedliche Lebensphasen sowie ein Gespräch über mentale Gesundheit, Schlaf und mentale Vorbereitung mit Kathrin Messer. Zum Abschluss lud OpenGymMunich zum Friday AfterWorkWorkout mit Warm-up.

Der Samstag ist der eigentliche Erlebnis- und Bühnentag des Festivals. Auf dem Programm stehen Mobility Yoga mit CASA C ALMA, ein Auftritt der inklusiven Hip-Hop-Band #eigenArt und ein Gespräch mit Marathon-Europameister Richard Ringer auf der Charivari-Bühne.

Beim Athletentalk „Ready to Race“ geben Nina Reuter, Katharina Saathoff, Tom Thurley und Erik Hille Einblicke in die Vorbereitung auf ihre Rennen am Sonntag. Beim Live-Podcast „26miles – Was die Sportstadt München bewegt“ geht es um den Sportstandort München, ein weiterer Talk widmet sich Pacemaking und Running-Technologie. Wer selbst aktiv werden möchte, kann sich an der Sport Schuster Laufband-Challenge messen, dazu kommen DJ-Sets, Quiz und weitere Mitmachaktionen.

Am Sonntag begleitet die Bühne das Renngeschehen live, mit Zieleinläufen, Siegerehrungen für Marathon, Halbmarathon, Marathonstaffel und 10 KM Run sowie einem Recovery-Talk nach den Wettbewerben.

Musikalisch spielt der Münchner Musiker Nico Sücker im Duo mit Leon Engelhard am Keyboard zwei Konzerte von jeweils 30 Minuten, in denen bayerische Texte auf Rock’n’Roll und moderne Sounds treffen. Dazwischen legen die Charivari-DJs auf.

Abseits der Bühne gibt es an allen drei Tagen einiges zu entdecken. Bei Brooks lassen sich Produkte testen, der passende Race Look zusammenstellen, Shirts personalisieren und eigene Cheering Signs für den Sonntag gestalten. BLACKROLL betreibt eine Recovery Zone für müde Beine.

Wer zwischendurch vom Asphalt auf die Piste wechseln möchte, kann bei Snow Space Salzburg am Skisimulator ein paar Schwünge ziehen.

ressekonferenz zum München Marathon 2026 - Eröffnung des Skiteppich "12 Gipfel-5 Täler -So nahe"(©Foto: Ingrid Grossmann)
ressekonferenz zum München Marathon 2026 – Eröffnung des Skiteppich „12 Gipfel-5 Täler -So nahe“(©Foto: Ingrid Grossmann)

Schullauf, Kids Run und Coffee Run vor dem großen Renntag

Den sportlichen Auftakt bildete am Freitag der 1. Münchner Schullauf im Olympiapark. 3.830 Schülerinnen und Schüler hatten sich angemeldet, um 10.30 Uhr startete der Lauf über einen Kilometer, um 11.30 Uhr folgte die Strecke über drei Kilometer. Start und Ziel lagen im Olympiapark, alle Finisher erhielten eine Medaille.

Am Samstag um 11.05 Uhr startet am Hans-Jochen-Vogel-Platz der Dallmayr Coffee Run. Der Community-Lauf über 4,2 Kilometer kommt ohne Zeitmessung aus, im Mittelpunkt steht das gemeinsame Laufen und nicht die Bestzeit. Das Startgeld geht ohne Abzüge an die Münchner Tafel.

Am Nachmittag gehört der Platz dann dem Nachwuchs. Beim Kids Run für Kinder von 4 bis 14 Jahren fallen die Startschüsse um 13.05 Uhr über 400 Meter, um 14.05 Uhr über 2,1 Kilometer und um 15.05 Uhr über 4,2 Kilometer. Start und Ziel liegen jeweils am Hans-Jochen-Vogel-Platz, sodass sich der Lauf gut mit einem Besuch des Festivals verbinden lässt.

Der Zeitplan am Sonntag

Der Marathon startet am Sonntag, 11. Oktober, um 9 Uhr am Spiridon-Louis-Ring im Olympiapark. Um 9.25 Uhr folgt die Höffner Marathonstaffel, um 10.25 Uhr der Sport Schuster Halbmarathon by Brooks, beide ebenfalls am Spiridon-Louis-Ring.

Der 10 KM Run beginnt um 13.30 Uhr im Werksviertel. Das Ziel aller Wettbewerbe liegt am Willi-Daume-Platz am Olympiasee, nur wenige Meter vom Festivalgelände entfernt.

Die ersten Marathon-Finisher werden dort ab etwa 11.10 Uhr erwartet, danach reihen sich über Stunden Zieleinläufe, Medaillen und Wiedersehen mit Familie und Freunden aneinander.

Zusätzliche sportliche Bedeutung erhält der Marathon in diesem Jahr durch die Bayerischen Marathon-Meisterschaften, die im Rahmen des MARATHON MÜNCHEN ausgetragen werden.

Pressekonferenz mit Top-Teilnehmern zum München Marathon 2026 (©Foto: Ingrid Grossmann)
Pressekonferenz mit Top-Teilnehmern zum München Marathon 2026 (©Foto: Ingrid Grossmann)

Die Topfelder: zehn EM-Teilnehmer am Start

Zehn Athletinnen und Athleten, die im August bei den Europameisterschaften in Birmingham liefen, stehen in München an der Startlinie, verteilt auf alle drei Hauptwettbewerbe.

Laura Bauer, Sportliche Leitung des Marathons, legt Wert auf die Breite der Besetzung: „Besonders freut mich, dass auf allen drei Strecken Teilnehmerinnen und Teilnehmer der EM 2026 am Start sind. Uns ist wichtig, im Marathon, im Halbmarathon und über 10 Kilometer sportlich attraktive Topfelder zu bieten. Die diesjährige Besetzung verspricht spannende Rennen und schnelle Zeiten.“

Im Marathon der Frauen deutet sich ein Dreikampf an. Vorjahressiegerin Nina Reuter (Frankfurt Athletics, Bestzeit 2:29:30 Stunden) trifft auf zwei weitere EM-Starterinnen: die Schwedin Hanna Lindholm (Eskilstuna FI, 2:28:59) und Katharina Saathoff (Braunschweiger Laufclub, 2:30:52), die in Birmingham Rang 32 belegte. Bei den Männern bringt der Äthiopier Alazar Terefa mit 2:11:52 Stunden die schnellste Bestzeit im Feld mit. Herausgefordert wird er von den Kenianern Hosea Tuwei (2:12:39) und Daniel Lauren (2:14:30).

Im Halbmarathon kommt es zum Vereinsduell der beiden Munich-Athletics-Läufer Tom Thurley und Erik Hille. Die beiden wurden im April in Hannover Deutscher Meister und Vizemeister im Marathon: Thurley gewann in 2:11:02 Stunden seinen ersten deutschen Meistertitel, Hille kam in 2:12:22 Stunden auf Rang zwei. Im August liefen beide bei der EM in Birmingham, nun treffen sie über die halbe Distanz aufeinander.

Internationale Konkurrenz bringt der schwedische Meister Emil Millán de la Oliva mit, der eine Halbmarathon-Bestzeit von 1:02:44 Stunden vorweisen kann und Ende September beim Warschau-Marathon seine Marathon-Bestzeit auf 2:13:13 Stunden verbesserte.

Auch bei den Frauen ist der Halbmarathon international besetzt. Die Portugiesin Mónica Silva startete in Birmingham im Marathon und bringt eine Halbmarathon-Bestzeit von 1:11:37 Stunden mit. Die Dänin Kathrine Højgaard (Munich Athletics) war dort ebenfalls im EM-Marathon dabei. Mit Thea Heim (Munich Athletics, 1:13:17) steht eine weitere schnelle Läuferin im Topfeld.

Über 10 Kilometer läuft die Tschechin Tereza Hrochová (Munich Athletics), die in Birmingham Neunte im Marathon wurde und mit 31:05 Minuten den tschechischen Rekord über diese Distanz hält. Die Österreicherin Lisa Redlinger (TS Lustenau) startete bei der EM über 5.000 Meter. Bei der Straßenlauf-WM in Kopenhagen belegte sie über fünf Kilometer Rang 14, war drittbeste Europäerin und stellte mit 15:18 Minuten einen österreichischen Rekord auf.

Bei den Männern ist mit Niklas Buchholz ein EM-Finalist über 3.000 Meter Hindernis dabei.

Die Strecke durch München

Die 42,195 Kilometer führen vom Olympiapark durch den Englischen Garten am Chinesischen Turm vorbei, über das Siegestor in die Innenstadt mit Odeonsplatz, Marienplatz und Sendlinger Tor. Anschließend geht es über die Isar in Richtung Bogenhausen, Berg am Laim und Werksviertel und schließlich zurück zum Zieleinlauf im Olympiapark. Im vergangenen Jahr verfolgten rund 150.000 Zuschauerinnen und Zuschauer das Rennen an der Strecke.

Für Stimmung sorgen 53 Cheering Zones mit Running Communities, Cheerleadern, DJs, Samba, Percussion, Blasmusik und Tanzshows.

Mit dabei sind unter anderem Munich Cheer Allstars, TUM Cheerleader, União do Samba, Bateria Z, Maracatu Munique, SambaSoleLuna, Münchner Ruhestörung und Drumadama sowie Laufgruppen wie 1860 Running, KRAFT Runners, Adidas Runners, Munich Running Society und der 26.Miles & Wellpass Running Club. Sie feuern an, trommeln und tanzen und machen das Rennen auch für alle zum Erlebnis, die nicht selbst an den Start gehen.

Die besten Plätze zum Zuschauen

Am Marienplatz läuft das Feld mitten durch das Herz der Altstadt, vor historischen Fassaden und dicht gedrängten Zuschauerreihen. Im Englischen Garten verbindet sich das Rennen am Chinesischen Turm mit dem typischen Münchner Biergartenumfeld.

Das Siegestor gehört zu den markantesten Kulissen der Strecke, hier spielt Klaus Ruscher, bekannt aus der Münchner Lauf- und Triathlonszene, mit seiner Band Asphalt-Rock. Am Odeonsplatz liegt vor Feldherrnhalle und Theatinerkirche die Brooks Cheering Zone.

Besonders vielseitig ist das Werksviertel: Dort treffen Marathon-Stimmung, eine eigene Bühne mit Radio Charivari und der Start des 10 KM Run um 13.30 Uhr zusammen. Wer die Zieleinläufe erleben möchte, ist im Olympiapark am Willi-Daume-Platz richtig, wo zugleich das Runners Festival läuft.

Wer einzelne Läuferinnen und Läufer gezielt verfolgen möchte, kann das mit der MARATHON MÜNCHEN App tun. Sie bietet Live-Tracking, aktuelle Ergebnisse und Zwischenzeiten sowie Informationen zu Strecke, Hotspots und wichtigen Standorten. Favoriten lassen sich individuell auswählen und über Push-Nachrichten begleiten, sodass man von einem Zuschauerpunkt zum nächsten wechseln kann, ohne die eigenen Läufer aus den Augen zu verlieren.

Sperrungen und Nahverkehr am Marathonsonntag

Weil die Strecke während der Rennen komplett verkehrsfrei ist, kommt es am Sonntag in zahlreichen Stadtteilen zu Sperrungen. Die Zeiten sind Richtwerte und können je nach Rennverlauf leicht abweichen. In der Altstadt gilt die Sperrung etwa von 8 bis 15.30 Uhr, am Marienplatz bereits ab 7.30 Uhr, betroffen sind unter anderem Theatinerstraße, Weinstraße, Rosenstraße, Sendlinger Straße und Residenzstraße. In der Maxvorstadt sind Leopoldstraße, Ludwigstraße und Odeonsplatz von 8 bis 16 Uhr gesperrt, in Schwabing-West und der Maxvorstadt unter anderem Ackermannstraße, Schwere-Reiter-Straße, Elisabethstraße und Franz-Joseph-Straße von 8.15 bis 15.45 Uhr.

Im Englischen Garten und in Schwabing beginnen die Sperrungen gegen 8.45 Uhr und enden je nach Abschnitt zwischen 12 und 13 Uhr. Tal, Isartor, Zweibrückenstraße und Ludwigsbrücke sind von 10 bis 15 Uhr gesperrt. In Bogenhausen, Berg am Laim und Au-Haidhausen ist zwischen etwa 9.15 und 15 Uhr mit Einschränkungen zu rechnen, unter anderem in der Montgelasstraße, der Truderinger Straße und der Rosenheimer Straße.

Zwischen 8 und 16 Uhr werden die Trambahnlinien 12, 17, 19, 21, 25, 27 und 28 umgeleitet oder unterbrochen, zudem sind zahlreiche Buslinien betroffen. Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, ihre Autos nicht auf den gesperrten Straßen abzustellen. Der Veranstalter empfiehlt für den Marathonsonntag U- und S-Bahn. Aktuelle Informationen gibt es in der App MVGO, unter mvg.de/marathon und über die kostenlose Hotline 0800 344 22 66 00.

Alle Informationen zum Rennen, zur Strecke und zum Programm des Runners Festivals stehen auf marathonmuenchen.org.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"