Vom Viktualienmarkt ins Ingolstadt Village – Münchens Fisch-Institution ging auf Reisen: Hella und Michael Witte sprachen beim „Fisch verliebt“-Event über ihre Erfolgsgeschichte und ihre persönliche Lovestory und verwöhnten die Gäste wie Alexander Mazza mit Austern und Co.!

Wenn frische Austern auf High-End-Fashion treffen… Am 28.04.2026 waren neben Shoppingfans vor allem auch Gourmets in „Ingolstadt Village“ an der richtigen Adresse. Die Shopping-Destination hatte unter dem Motto „Fisch verliebt“ zum Talk mit der Viktualienmarkt-Familie Hella, Michael und Lisa Witte geladen. Ein Tag ganz im Zeichen des Genusses und spannender Einblicke in die Welt von Hummer, Austern und Co. In entspannter Atmosphäre in der VIP-Lounge „The Apartment“ plauderten Hella Witte und ihre beiden Kinder mit Food-Expertin und Bloggerin Felicitas Vaitl („Epifood“) über das Erfolgsgeheimnis ihres „Place to be“ am Viktualienmarkt – von den ersten Anfängen vor 40 Jahren bis heute. Auch zahlreiche Prominente tauchten in die Erfolgsstory ein: Zu den Gästen zählten Moderator Alexander Mazza, Kurator Peter Hansen (u.a. Kunstinitiative „Max 33“) sowie PR-Profi Benjamin Bartz.

Alexander Mazza Fisch Witte und Ingolstadt Village Event „Fisch verliebt“ im The Apartment im Ingolstadt Village am 28.04.2026 Foto: BrauerPhotos/ G.Nitschke

„Wir wollten das besondere Lebensgefühl von Fisch Witte für einen Tag nach Ingolstadt bringen“, so HellaWitte strahlend. Und das war gelungen! Die geladenen Gäste genossen nicht nur die Frühlingssonne, sondern wurden auch kulinarisch nach allen Regeln der Kunst verwöhnt: Neben Champagner gab es die berühmten Gillardeau-Austern, die Königin der Austern, und weitere Köstlichkeiten – vom Pulpo- bis zum Hummersalat. Alles frisch vom Viktualienmarkt.

Gabi Strassburger, Peter Hansen, Hella Witte, Christof Fuchs Fisch Witte und Ingolstadt Village Event „Fisch verliebt“ im The Apartment im Ingolstadt Village am 28.04.2026 Foto: BrauerPhotos/ G.Nitschke

Hella Witte erzählte leidenschaftlich von ihren Anfängen: „Ich habe schon immer gerne Fisch gegessen. Man hört es mir zwar nicht an, aber mein Vater war Hanseate, und wir haben jedes Jahr dort oben im Norden Urlaub gemacht. Meine Großmutter mütterlicherseits war Gastronomin und führte eine Wirtschaft in Miesbach. Dort hieß es immer: ‚Hella, wir brauchen dich.‘ Meine Oma war sehr geschäftstüchtig und hat mir gezeigt, was echte Frische und Qualität bedeuten. Bei uns wurde auch nie etwas weggeworfen. Diese Einstellung zieht sich bis heute wie ein roter Faden durch unser Geschäft.“

In der Anfangszeit am Viktualienmarkt, als der Name Witte noch nicht so bekannt war, wusste sich die Geschäftsfrau kreativ zu helfen: „Ich habe mich vor den Marktstand gestellt und quasi selbst Werbung gemacht. Nichts ist schlimmer als ein Geschäft, in dem niemand steht. Deshalb habe ich einmal eine ältere Dame gebeten, noch etwas länger im Laden zu bleiben und mit mir Kaffee zu trinken. Denn wenn ein Kunde kommt, folgt meistens auch ein zweiter. Und es hat funktioniert!“

Bis heute ist „Fisch Witte“ ein echtes Familienunternehmen: „Mein Sohn Michael kümmert sich um den Großhandel und den Einkauf.“ Und ihr Sohn ergänzte: „Meine Mutter ist das Gesicht, irgendwann wird aber meine Schwester Fisch Witte repräsentieren.“ Und Tochter Lisa fügte schmunzelnd hinzu: „Unser Vater, der Patron, hält derweil am Viktualienmarkt die Stellung, damit wir uns bei Events wie diesen austoben können.“ Essen die Wittes denn auch privat immer Fisch?

Mutter Hella: „Wir sind alle drei absolute Fischliebhaber und passenderweise alle drei im Sternzeichen Fisch geboren. Wir essen eigentlich alles, auch gerne mal Fleisch, aber am liebsten eben Fisch.“ Ihr Erfolgsrezept beschreibt sie mit Ausdauer und Demut: „Immer weitermachen. Wenn man die Dinge mit Herzblut macht, dann kommt der Erfolg von ganz allein. Es bedeutet aber auch viel Verzicht. Man kann nicht immer in den Urlaub fahren.“

Den entscheidenden Wendepunkt zum Erfolg brachte in der Anfangszeit das Gespräch mit einem unbekannten Kunden, wie sie schmunzelnd erzählte: „Ein italienischer Kunde sagte damals: ‚Mädel, du machst etwas falsch. Du kaufst verkehrt ein. Die Leute reisen viel und wollen genießen. Kauf Vongole und Rotbarben!‘ Ich dachte mir: Vielleicht hat er recht.“ Gesagt, getan. „Mein Ziel war es immer, die beste Ware zu haben, damit die Leute sagen: ‚Genau deswegen fahren wir rein.‘“

Über den Ausflug ins Village freute sie sich sehr: „Wir können unserer Stammkundschaft zeigen: Schaut’s her, so schön ist es hier.“ Was sind die angesagtesten Fischtrends derzeit? „Austern gehen das ganze Jahr über. Jetzt kommen die Maischolle, der Matjes und der Lachs zum Spargel.“

Hella Witte mit Sohn Michael Witte und Tochter Lisa Witte, Sanjiv Singh Fisch Witte und Ingolstadt Village Event „Fisch verliebt“ im The Apartment im Ingolstadt Village am 28.04.2026 Foto: BrauerPhotos/ G.Nitschke

Ein Event ganz nach Geschmack von Alexander Mazza, der seine Tochter Mila (14) mitgebracht hatte: „Wenn es um gutes Essen geht, dann bin ich immer gerne dabei. Ich habe wunderbare kulinarische Wurzeln: Mein Vater war Italiener und meine Mutter kommt aus Wien. Gutes Essen hatte bei uns in der Familie schon immer einen hohen Stellenwert und bei uns wird auch immer frisch gekocht. Das übernimmt zwar meistens meine Frau, ich bin nach meiner Teilnahme beim „Promibacken“, bei dem ich den zweiten Platz gemacht habe“, eher für das Backen zuständig“, meinte er lachend. „Wir lieben alle Fisch, vor allem Lachs- und Lachsforelle. Fisch Witte ist Kult und ich interessiere mich vor allem dafür, welchen Fisch man heute noch beruhigt und guten Gewissens kaufen kann.“

PR-Unternehmer Benjamin Bartz ist Stammgast bei der Fisch-Institution: „Die Wittes sind wunderbare Gastgeber! Ich bin sehr gerne bei ihnen am Viktualienmarkt. Für mich gibt es dort den besten Fisch in ganz München“, verriet er. Und wie sieht es in Sachen Shopping aus? „Ich bin heute zum zweiten Mal hier im Ingolstadt Village. Beim letzten Mal habe ich gleich fünf Paar Schuhe gekauft. Die Atmosphäre hier ist sehr entspannt und der Service in den Läden wirklich ausgezeichnet. Mal schauen, wo ich heute noch zuschlage abseits der Austernbar…“

Hella Witte, Lisa Witte, Felicitas Vaitl, Christof Fuchs, Michael Witte Fisch Witte und Ingolstadt Village Event „Fisch verliebt“ im The Apartment im Ingolstadt Village am 28.04.2026 Foto: BrauerPhotos/ G.Nitschke

Auch Kunstexperte Peter Hansen zog es nach dem Talk noch in die Stores: „Ich bin, wie man es auch heute sieht, ein großer Fan der Kniestrümpfe von Falke“, erzählte er schmunzelnd. „Die besitze ich in allen Farben – die Qualität ist unschlagbar. Ich bin aber natürlich auch wegen Fisch Witte hier. Eine echte Institution und eine wunderbare Idee, sie hierher zu holen.“

Gastgeber Sanjiv Singh („Managing Director Ingolstadt Village“) freute sich über den Abend voller Networking und Genuss: „Es war schon immer mein Wunsch, Fisch Witte zu uns ins Village zu holen. Qualität verbindet. Ein Mittagessen bei Fisch Witte ist ein echtes Erlebnis, ebenso wie ein Einkaufstag hier im Village. Deswegen freuen wir uns, dass wir dieses besondere kulinarische Erlebnis bieten können. Kulinarik spielt bei uns in Ingolstadt Village eine immer größere Bedeutung. Neben unseren Restaurants und Cafés – wie dem ersten Ladurée Café in Deutschland – haben wir regelmäßig spannende Food Pop-Ups zu Gast, was bei unseren Besuchern wunderbar angenommen wird. Wir durften bereits das „Tantris“ und Starkoch Alexander Herrmann begrüßen und freuen uns nun sehr über die einmalige Genuss-Experience mit Fisch Witte.“

Hella Witte Fisch Witte und Ingolstadt Village Event „Fisch verliebt“ im The Apartment im Ingolstadt Village am 28.04.2026 Foto: BrauerPhotos/ G.Nitschke

„Das Schöne ist, dass man bei Fisch Witte auch Produkte bekommt, die man woanders kaum findet, wie Krebsfleisch oder Seegras“, so Food-Expertin und Bloggerin Felicitas Vaitl („Epifood“). „Die Geschichte der Wittes ist sehr spannend und es ist toll, heute mehr über dieses Familienunternehmen zu erfahren.“

Außerdem dabei: Christof Fuchs, Gabi Strassburger und Julia Zirpel (alle drei Ingolstadt Village), die neuen Gastronomen der „Königsquelle“ München Ansgar Wölfel und Georg Czaya, u.v.m.

Andrea Vodermayr