Max Mara feiert die Eröffnung seines Flagship Stores in der Theatinerstraße

Mit mehr als 300 geladenen Gästen hat Max Mara am Mittwoch, 14. Oktober 2026, die Eröffnung seines Flagship Stores in München gefeiert, über den wir bereits vor ein paar Wochen berichtet haben. Gastgeberin des Abends in der Theatinerstraße 3 war Nicola Gerber-Maramotti, Global Brand Ambassador des italienischen Modehauses und Mitglied der Eigentümerfamilie. Die gebürtige Hamburgerin kümmert sich im Unternehmen seit vielen Jahren um die Entwicklung der europäischen Standorte.

Unter den Gästen aus Mode, Medien und Kultur waren Prominente, Social Talents, Tastemaker, Kundinnen und Freunde der Marke, darunter die Schauspielerinnen Alicia von Rittberg und Gizem Emre, Influencerin Leonie Hanne sowie Cleo zu Oettingen-Spielberg, Franziska Nazarenus und Ting Ting Lai. Auch Architekt Duccio Grassi war zur Eröffnung nach München gekommen. Er hat das Store-Konzept mit seinem Büro Duccio Grassi Architects entwickelt.

Cloe zu Oettingen ,Gizem-Emre, Alicia von Rittberg (©Foto: Max Mara)
Cloe zu Oettingen ,Gizem-Emre, Alicia von Rittberg (©Foto: Max Mara)

Der zweitgrößte Max Mara Store der Welt

Der Store an der Ecke Theatiner- und Maffeistraße, im früheren Stammhaus von Eckerle, war bereits im Sommer in Betrieb gegangen; ganz-muenchen.de hat im August ausführlich über den Store berichtet. Mit 960 Quadratmetern Verkaufsfläche auf drei Ebenen ist er nach Angaben des Unternehmens der weltweit zweitgrößte Store der Marke. Zugleich bildet München den Auftakt für ein neues Retail-Konzept, das Max Mara künftig an weiteren Standorten weltweit umsetzen will.

Den Rahmen bildet das 75-jährige Jubiläum des Hauses, das Achille Maramotti 1951 in Reggio Emilia gegründet hat. Gefeiert wurde es zuletzt mit der Resort-2027-Schau und der Ausstellung „The Max!“ im Long Museum in Shanghai.

Vorbild ist die historische Firmenzentrale in Reggio Emilia

Als Inspiration diente den Architekten die frühere Firmenzentrale von Max Mara in Reggio Emilia. Der 1958 eingeweihte Bau von Antonio Pastorini und Eugenio Salvarani gilt bis heute als Wahrzeichen der Industriearchitektur seiner Zeit und beherbergt inzwischen die Collezione Maramotti, die private Sammlung zeitgenössischer Kunst der Familie Maramotti.

In München greift das Konzept diese Herkunft über eine sorgfältige Auswahl von Materialien auf. Der vor Ort gegossene Terrazzoboden erinnert an traditionelle Zement- und Marmorsplittfliesen, an den Wänden wechseln sich strukturierter Putz in gebrochenem Weiß und handgefertigte Terrakotta-Riegel aus weißem Ton ab. Die Einrichtung verbindet Holz mit schwarzem Eisen, Tische und Vitrinen sind abwechselnd in Holz und orangefarbenem Kunstharz gehalten, Deckenleuchten sind in die Architektur integriert.

DJ für Max Mara Opening: Anna Kuen (©Foto: Max Mara)
DJ für Max Mara Opening: Anna Kuen (©Foto: Max Mara)

Kupferne Wendeltreppe als Mittelpunkt

Blickfang im Inneren ist eine mit Kupfer verkleidete Wendeltreppe, die schon von der Straße aus zu sehen ist und die drei Verkaufsebenen miteinander verbindet. Im Erdgeschoss steht gleich am Eingang die Taschenpräsentation. Ihre Holzregale gehen in eine geschwungene Wand über, in deren Nischen Brillen präsentiert werden. Dahinter liegt ein Loungebereich, der zur Straße hin durch ein Holzgitter abgeschirmt ist, eine zeitgemäße Interpretation klassischer Ziegelgitter. Große Glasflächen bringen viel Tageslicht in die Räume und halten auf allen Etagen den Blick auf die Stadt offen.

Max Mara eröffnete Flagshipstore in der Theatinerstraße (©Foto: Martin Schmitz)
Max Mara eröffnete Flagshipstore in der Theatinerstraße (©Foto: Martin Schmitz)

Einrichtung ausschließlich von Designerinnen

Sofas und Sessel sorgen für eine wohnliche Atmosphäre. Bei der Einrichtung hat Max Mara ausschließlich auf Entwürfe von Designerinnen gesetzt, von jungen Talenten bis zu den Pionierinnen der Designgeschichte. Ein besonderes Stück ist das historische Sofa „Stringa“ von Gae Aulenti, das einst in der ersten Mailänder Niederlassung von Max Mara stand. Mit dieser Auswahl will das Unternehmen auch sein Engagement für die Förderung von Frauen unterstreichen.

Sportmax mit eigenem Bereich im ersten Stock

In den beiden Obergeschossen sind die Kollektionen von Max Mara in raumhohen Regalsystemen aus Holz und schwarzem Eisen untergebracht. In einem ruhigeren Bereich für die besonders aufwendig geschneiderten Kollektionen ändert sich die Stimmung: großformatige Holzdielen und mit cremefarbenem Stoff bespannte Wände in Holzrahmen prägen hier das Bild. Die Umkleidekabinen liegen in einem sanft gerundeten Baukörper, der mit trocken verlegten weißen Terrakotta-Riegeln verkleidet ist.

Ebenfalls im ersten Stock hat Sportmax einen eigenen, klar abgegrenzten Bereich. Er hat einen Boden aus handgefertigter, geflammter Terrakotta, die maßgefertigten Kleiderstangen aus schwarzem Eisen hängen teils von der Decke und sind teils an der Wand montiert, in der Mitte steht eine eigens entworfene Bank. Daneben sind im Haus unter anderem Weekend Max Mara, ‚S Max Mara, Max Mara Atelier, die Mäntel der Linie Max Mara Icons und Max Mara Tailleur Sartoriale vertreten. Im Erdgeschoss nehmen Brillen, Schmuck und Taschen viel Raum ein.

Max Mara eröffnete Flagshipstore in der Theatinerstraße (©Foto: Martin Schmitz)
Max Mara eröffnete Flagshipstore in der Theatinerstraße (©Foto: Martin Schmitz)

Lage und Anfahrt

Der Max Mara Flagship Store liegt in der Theatinerstraße 3, Ecke Maffeistraße, mitten in der Münchner Innenstadt. U- und S-Bahn halten am nahen Marienplatz, die Tramlinien 19, 21 und N19 an der Haltestelle Theatinerstraße. Aktuelles zur Marke gibt es auf Instagram unter @maxmara.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"