Künstlerstammtisch in der Boandlkramerei auf der Oidn Wiesn 2026
Schauspieler, Musiker und Künstler trafen sich am Dienstag, 22. September 2026, zum traditionellen Künstlerstammtisch in der Boandlkramerei auf der Oidn Wiesn. Eingeladen hatte der künstlerische Leiter des Musikantenzelts, Winfried Frey, der die Runde seit dem ersten Wiesn-Jahr der Boandlkramerei 2024 zu diesem persönlichen Auftakt zusammenbringt.
Musik als gemeinsamer Nenner
Für den Gastgeber gehören Schauspiel und Musik seit jeher zusammen: „Ich bin leidenschaftlicher Musikant, wie einige meiner Schauspielkollegen, und möchte alle Genres am Stammtisch vereinen. Hier im Musikantenzelt ist dafür der perfekte Ort“, so Winfried Frey.
Mit dabei waren unter anderem Jürgen Tonkel, Gerhard Wittmann, Jutta Schmuttermeier, Alexander Duda, Thomas Unger, Petra Auer, Hermine Kaiser, Prof. Peter Wittrich und Kameramann Markus Schindler.
Alexander Duda ist dem Zelt dabei besonders verbunden, er hatte 2025 in der Boandlkramerei das erste Fass angezapft. Festwirt Peter Schöniger begrüßte die Künstler in seinem Zelt.
Im Mittelpunkt standen das Wiedersehen, Erinnerungen an gemeinsame Produktionen und natürlich Musik, gutes Essen und der persönliche Austausch, ganz entspannt mitten im Wiesn-Trubel.
Winfried Frey: Schauspieler, Musikant und Programmmacher
Winfried Frey ist Volksschauspieler, Moderator, Theaterregisseur und Kabarettist. Bekannt ist er unter anderem aus 22 Folgen des Komödienstadls und vor allem aus der TV-Serie „München 7“, im Radio moderiert er auf Bayern 1 unter anderem die Sendung „Volksmusik“.
Auch mit der Oidn Wiesn verbindet ihn eine längere Geschichte: Bereits in früheren Jahren stand er als Rekommandeur am ehemaligen Velodrom und lockte dort das Publikum an. Seit 2024 verantwortet er als künstlerischer Leiter das Musikprogramm der Boandlkramerei und setzt dabei bewusst auf eine Mischung aus bewährten Volksmusikgruppen und jungen Formationen, die hier die Gelegenheit bekommen, sich einem größeren Publikum zu präsentieren.
Das Musikantenzelt der Oidn Wiesn
Die Boandlkramerei von Peter und Petra Schöniger gehört seit 2024 zu den drei großen Festzelten auf der Oidn Wiesn und ist 2026 in ihrer dritten Saison. Der Name geht auf den Boandlkramer zurück, die urbayerische Bezeichnung für den Tod, bekannt vor allem aus der „Gschicht vom Brandner Kasper“ von Franz von Kobell aus dem Jahr 1871. Entsprechend wird hier unter dem Motto „Auf’s ewige Leben“ gefeiert.
Das Zelt erinnert an ein altes bayerisches Wirtshaus mit Logen, weiß-blauem Himmel und großem Tanzboden, alle Plätze sind auf die Bühne ausgerichtet. Platz gibt es für 1.748 Gäste im Zelt und weitere 1.096 im Garten, ausgeschenkt wird Augustiner Wiesnbier vom Holzfass.
Das Programm 2026
Das Musikprogramm fällt 2026 so umfangreich aus wie noch nie: 57 verschiedene Gruppen spielen in bis zu neun Schichten pro Tag, das Spektrum reicht von klassischer Volksmusik und Blasmusik bis zum Heimatsound. Bewusst wurden mehr Inklusionsgruppen ins Programm aufgenommen, darunter die Route Rockers, das ABM Orchester, Das rote Motorrad und die Rolli Gang. Angezapft hatte heuer der Musiker, Liedermacher und Stadtrat Roland Hefter.
Bis zum Wiesn-Ende stehen an den Abenden noch einige Höhepunkte an: Am 30. September spielt Loisach Marci, am 1. Oktober Cubaboarisch 2.0, am 2. Oktober ScheinEilig und am 3. Oktober das Kellerkommando. Den Abschluss machen am Sonntag, 4. Oktober, ab 20 Uhr die Holledauer Musikanten.
Die Boandlkramerei ist bis 4. Oktober 2026 täglich von 10 bis 23.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Oidn Wiesn kostet 4 Euro ab 15 Jahren, Kinder bis 14 Jahre sind frei, ab 21 Uhr ist der Eintritt für alle kostenlos.
Alle Details zu Programm, Bierpreisen und Küche stehen im Beitrag Boandlkramerei 2026: Das Musikantenzelt auf der Oidn Wiesn, weitere Informationen zum Zelt auf ganz-muenchen.de sowie unter boandlkramerei.bayern.




