Türkenfelder Bauern- und Handwerkermarkt 2026: Handwerk im Mittelpunkt, Eseltreffen zum Auftakt
Der Türkenfelder Bauern- und Handwerkermarkt geht 2026 in seine 29. Auflage und stellt in diesem Jahr das Handwerk in den Vordergrund. An drei Markttagen, am Sonntag, 27. September, am Feiertag Samstag, 3. Oktober, und am Sonntag, 4. Oktober, verwandelt sich das Gelände in Türkenfeld im Landkreis Fürstenfeldbruck in einen großen Treffpunkt für regionale Erzeuger, Handwerker und Familien. Jeder Tag hat dabei seinen eigenen Schwerpunkt, vom Eseltreffen über das Weinfest bis zum Festival der Tiere.
Drei Markttage mit eigenem Programm
Den Anfang macht am Sonntag, 27. September, das 15. Türkenfelder Eseltreffen, das erneut Michael Eham vom Bayerischen Rundfunk präsentiert. Am Feiertag, Samstag, 3. Oktober, schließt sich ab 18 Uhr direkt an den Marktbetrieb eine Neuauflage des Weinfestes an. Zum Abschluss steht am Sonntag, 4. Oktober, das 7. Festival der Tiere auf dem Programm, moderiert von Matthias Luginger, ebenfalls vom Bayerischen Rundfunk.
Eigener Bereich für nachhaltiges Bauen
Neu gewichtet ist in diesem Jahr der Bereich rund ums eigene Zuhause. Ein knappes Dutzend Handwerksbetriebe, die sich mit dem Bau eines Hauses befassen, ist vor Ort vertreten. Holzhausbauer, Maurer, Maler, Sanitär- und Heizungsbauer, Spengler, Ofenbauer, Gartengestalter, Schreiner und Raumausstatter geben Auskunft über den aktuellen Stand der Technik, wenn es um die eigenen vier Wände geht. Dem Wohlbefinden widmen sich zudem zahlreiche weitere Stände: Seifensieder und Spinnerinnen zeigen ihre naturnah und nachhaltig erzeugten Produkte.
Traditionelles Handwerk zum Zuschauen
Veranstalter Robert Müller legt Wert darauf, die Auswahl an handgemachten, regionalen Produkten möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Getragen wird der Markt vor allem von den Handwerkern und Erzeugern, die ihre Arbeit mit Freude präsentieren und den Besuchern ihr Handwerk näherbringen. Mehrere Schmiede, vom kräftig zupackenden Hufschmied bis zum filigran arbeitenden Goldschmied, zeigen ihr Können und stellen direkt vor Ort Stücke her. Ein eigener Bereich ist der Drechsler- und Spinnergilde vorbehalten.

Regionale Lebensmittel und Wildspezialitäten
Zum Handwerk gehört auch die Herstellung und Veredelung von Lebensmitteln. Das Angebot reicht von frischen Äpfeln über Käse und Honig bis zu feinen Ölen und selbstgemachten Nudeln. Am Stand von Hirschzüchter Robert Müller gibt es frische, selbst erzeugte Wildprodukte, darunter Hirschbraten, Hirschsalami und die beliebten Hirschwürstl. Für das leibliche Wohl ist den ganzen Tag über gesorgt, vom Frühschoppen über den Mittagstisch und den Nachmittagskaffee bis zum Abendessen.
Ponyreiten, Strohburg und Wildfütterung für Kinder
Auch die jüngsten Besucher kommen auf ihre Kosten. Neben dem Ponyreiten bringt das Kinderschminken Farbe auf den Hof, Baumklettern und die große Strohburg gehören ebenfalls wieder dazu. Kinder können bei der Wildfütterung mitmachen, die Tiere des Waldes aus der Nähe erleben und beim Landesverband für Vogelschutz Wissenswertes über die heimische Vogelwelt erfahren.
Musik und Tanz aus vielen Stilrichtungen
Tradition und Moderne zusammenzubringen ist nach Aussage von Robert Müller nicht immer einfach, trotzdem soll kein Bereich zu kurz kommen. Das Kulturprogramm gestalten wieder Tanz- und Musikgruppen ganz unterschiedlicher Richtungen: Samba, Volkstanz, Bigband, Blasmusik, Pop und Ballett.

Esel im Hindernislauf und Dackelrennen
Für das Tierprogramm sorgt erneut der Eselhof Allinger aus Untrasried im Allgäu. Beim Hindernislauf und im Showprogramm lässt sich aus nächster Nähe beobachten, wie gut Halter und Tier zusammenarbeiten. Am zweiten Marktsonntag, dem 4. Oktober, steht außerdem das Dackelrennen an, das zu den bekanntesten Programmpunkten des Marktes zählt.
Öffnungszeiten, Eintritt und Anfahrt
Der Markt ist an allen drei Tagen jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet, am 3. Oktober folgt ab 18 Uhr das Weinfest. Der Eintritt kostet 6 Euro, Kinder unter 16 Jahren haben freien Eintritt. Bei Schwerbehinderung mit dem Merkzeichen B ist die Begleitperson nach Vorlage eines gültigen Ausweises frei. Anreisende folgen ab der Moorenweiser Straße der Beschilderung, kostenlose Parkplätze liegen direkt unterhalb des Steingassenbergs.




