Beim GastroFrühling 2026 im Münchner Hippodrom setzte das bayerische Gastgewerbe am 20. April ein deutliches Zeichen der Geschlossenheit. Rund 2.500 Fachbesucher trafen auf die Staatsspitze um Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Hubert Aiwanger und Michaela Kaniber.
Im Zentrum standen die Systemrelevanz der Branche sowie Forderungen nach Entbürokratisierung und fairen Steuern. Unsere Galerien zeigen die Höhepunkte dieses Gipfeltreffens im Herzen des Frühlingsfestes.
Auf dem GastroFrühling 2026 im Münchner Hippodrom-Festzelt hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder eine grundlegende Debatte über die Wertschätzung von Arbeit und die Ausgestaltung des Sozialstaates angestoßen. In seiner Ansprache vor rund 2.500 Branchenvertretern kritisierte er eine wahrgenommene Schieflage im aktuellen System.
Söder betonte, dass in einem Land etwas grundlegend falsch laufe, wenn derjenige, der einer geregelten Arbeit nachgehe, am Ende finanziell kaum besser gestellt sei als jemand, der trotz Arbeitsfähigkeit nicht arbeite. Er bezeichnete diesen Zustand als eine Ungleichheit, die dauerhaft beendet werden müsse, um den Fleiß der arbeitenden Bevölkerung wieder angemessen zu würdigen.
Diese Aussagen stießen im Festzelt auf breite Zustimmung, da gerade das Gastgewerbe händeringend nach Fachkräften sucht und die Attraktivität von Erwerbsarbeit ein zentrales Thema für die Betriebe darstellt. Söder verknüpfte seine Kritik mit der Forderung nach mehr Fairness und Leistungsanreizen, um die Motivation der Beschäftigten im Freistaat langfristig zu sichern.
Das Statement verdeutlicht die Position der bayerischen Staatsregierung, die eine stärkere Abgrenzung zwischen Erwerbseinkommen und Sozialleistungen fordert, damit sich Arbeit für den Einzelnen wieder spürbar lohnt.
Ein Hoch auf….. Markus Söder beim GastroFrühling 2026. Im Hippodrom Festzelt des Frühlingsfest auf der der Theresienwiese wurde eingedenk der 7% Gastro Mehrwertsteuer das Lied „Auf uns“ einfach mal umgeschrieben und vom ganzen Zelt mitgesungen.
Söder Vorschlag: Erbschaftssteuern in Bayern abschaffen. Markus Söder beim „GastroFrühling“ der DEHOGA Bayern am 20.04.2026
Im Rahmen des GastroFrühlings 2026 im Münchner Hippodrom-Festzelt hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder eine weitreichende Debatte über die Zukunft der Erbschaftssteuer angestoßen. Er schlug den anderen Bundesländern ein föderales Experiment vor, bei dem jedes Land eigenständig über die Höhe dieser Steuer entscheiden solle, da die Einnahmen ohnehin den jeweiligen Länderkassen zufließen.
Söder begründete sein Vorhaben mit der besonderen Situation in Bayern, wo die stetig steigenden Grundstückspreise zu einer überproportionalen steuerlichen Belastung führen. Ziel sei es, die Steuer im Freistaat deutlich abzusenken, um eine Bestrafung der Bürger durch hohe Immobilienwerte zu verhindern und für mehr bundesweite Fairness zu sorgen.
Und hier nun endlich die versprochene Fotogalerie:





























